Startseite Bewegte Balance - Die Methode - Kurse Fotos Das Sobi Kontakt / Impressum |
Geschichtliche
Hintergründe
Gabriela Eibich entwickelte auf Grund eigener Krankheitsgeschichte in ihrer Kindheit nach vielen erfolglosen orthopädischen Maßnahmen und physiotherapeutischen Behandlungen diese sanfte, aber effektive Bewegungstechnik der Bewegten Balance. Aufbauend auf dem Jnana-Hatha-Yoga, eine Yoga Form, die das Meridianensystem der TCM einbezieht und dem „Somatic Education“, einem ganzheitlichen Körperbewusstseinsschulungskonzept, wurde diese sehr tiefgreifende Bewegungstechnik von Gabriela Eibich, seit 15 Jahren weiterentwickelt und individuell auf die jeweiligen TeilnehmerInnen zugeschnitten. Dabei spielten ganzheitliche Konzepte der Tanztherapie, die eigene dreijährige Zusatzausbildung zur Integrativen Tanzpädagogin (basierend auf der Gestaltpsychologie), das diplom-pädagogische Studium mit dem Schwerpunkt der Erwachsenenbildung und dem therapeutischen Setting, die Ausbildung in verschiedenen aquatischen Körpertherapien, viele Fortbildungen sowohl im systemischen Denken und Beraten, als auch unterschiedlichste Körperwahrnehmungsformen und am Individuum orientierten Therapieformen eine große Rolle. Hinzu kommen der rege internationale Austausch mit anerkannten Körpertherapeuten, die sie auf ihrem Weg bestärken. Die Philosophie der Methode Bewegte Balance ist eine extrem wirkungsvolle, übungszentrierte und dynamische Körperarbeit, die dabei hilft, alte Körpermuster sanft aufzulösen, um aufrecht und entspannt durch das Leben zu gehen. Sie ist eine methodenintegrative Arbeit. Bewegte Balance versteht sich sowohl als eine unterstützende und vorbeugende Methode zur Erhaltung der und Verstehen von Gesundheit, als auch ein Weg zur eigenen Mitte zu finden, um daraus zu handeln. Es geht also darum, den Körper aus dem starren System der Haltung wegzubewegen zu einer neuen Idee der dynamischen Ausrichtung. Die Haltung lässt das muskuläre System konzentrisch kontrahieren; die Bewegte Balance vermittelt dem Körper Richtung – Ausrichtung. Mit einem veränderten Gefühl für den Körper kann ein verfeinertes Körperbewusstsein einhergehen. Neue Erfahrungen können zu einer Modifizierung von inneren Sätzen/Annahmen führen, die sich in einer veränderten Ausrichtung äußern. Dies bedeutet, wenn wir Denkmuster, „innere Haltungen“, verändern diese Modifikation sich auch in der Struktur des Körpers abzeichnet. Und genauso: eine Veränderung im Körperschema, ein Lösen von unnötig gehaltener Spannung, ein Loslassen von alten Bewegungsmustern, eine Erweiterung und Entdeckung neuer Qualitäten des eigenen Bewegungsrepertoires und Atmens, ein Stimulieren der Sinne weckt ein gesteigertes Körper- und Wahrnehmungsbewusstsein. Dies bedingt ein Sich-Lösen von Projektionen, festgefahrenen Gewohnheiten uvm., und lässt neues Selbstvertrauen entstehen. Dazu darf die alte Haltung erst einmal wahrgenommen werden, um sie dann zu lösen. Durch das individuelle, korrektive Begleiten gilt es, dem Körper eine Alternative anzubieten, um sich neu ausrichten zu können. Nur so passiert dauerhaft Veränderung. Wird auf das alte Körpersystem versucht, über Kraft ein neues aufzubauen, wird das alte Haltemuster ansonsten nur verstärkt. Entwicklung, Veränderung und Entfaltung setzen aber immer einen dynamischen Prozess voraus. Durch Selbstwahrnehmung, durch die Bedeutung der Atemwahrnehmung und durch ein Wachwerden unserer gewohnheitsmäßigen Bewegungsmuster, wird neues Reagieren möglich, da es zu einer Selbstorganisation im Bewegungsverhalten kommt. Die Tiefensensibilität wird erweitert durch ein kinetisches, kinästhetisches und propriozeptives Gewahrsein – somatische Neuseinstellung: motorisch, visceral und funktionell (Positionsveränderungen, Gefäßerweiterungen, Atemreaktionen). Wir brauchen einen neuen Bewusstseinsmodus, ein sinnliches Mitvollziehen = er-leben: körperliches Sich-Einlassen, emotionale Offenheit, geistige Bereitschaft und eine vertrauensvolle Grundeinstimmung. Die Arbeit der Bewegten Balance hat durchaus eine psychotherapeutische Wirkung, da wir an der Stärkung des körperlichen Selbstverständnisses arbeiten, und kann als eine Art praktische Philosophie/Methode zur Alltagsgestaltung und Persönlichkeitsentfaltung gesehen werden. Sie ist also verhaltens- und prozessorientiert, ein In-Beziehung-Sein, sowohl nach Innen wie nach Außen. Der Körper kann nicht als ein für sich allein stehendes Medium gesehen werden. Jeder vom Gefühl getragene Gedanke hat eine Muskelveränderung zur Folge. Primäre Muskelstrukturen gehören zum biologischen Erbe des Menschen. Daher zeichnet der ganze Körper des Menschen sein emotionales Denken auf. Es ist wichtig in der Arbeit mit Menschen auf körperlicher Ebene – egal welcher Sport oder welche Körpermethode ausgeübt wird – im Bewusstsein alle Ebenen des Menschseins zu sehen, anzuerkennen und zu achten. Hierin sehe ich einen/meinen Auftrag professioneller Körperarbeitsmethoden. Wenn wir auf dieser Ebene Impulse setzten, können wir den Herausforderungen des Lebens wach begegnen und öffnen wieder die Quelle für/von Lebens- und Erneuerungsprozessen. Ziel der Methode · Entlastung von Haltungsschäden · Kräftigung & Längen der Muskulatur · Ökonomisierung der Gelenkbewegungen · Stabilisierung der Gelenke · Entrollen („unwinding“) des Muskel-Bindegewebes und der Faszien · „Bone-Homing“ · Verstehen des Trageapparates (versus Halteapparat) · Gute Tonisierung der Muskulatur · Befreiung von Verspannungen & Blockaden und Entfaltung des darin enthaltenen Potentials · Erweiterung des Bewegungsradius · Harmonisierung der inneren Organe · Verbesserung der Körpersensibilität · Erhöhte Körperwahrnehmung · Entwicklung einer entspannten und gelassenen inneren Grundstimmung · Erlernen einer lebendigen & gesunden Körperausrichtung · Gesteigerte Flexibilität & Vitalität durch die Ruhe und Harmonie des ausgewogenen Fließens der Lebenskraft (Chi) · Selbstregulation des Energieflusses und der Atmung · Harmonisches Gleichgewicht aller körperlichen Funktionen · Interesse am einfachen anatomischen Verständnis · Entwicklung von Kompetenz und dem individuellen Selbstausdruck · Verantwortungsvoller und bewusster Umgang mit Gesundheit Die Zielgruppe Es braucht keine Vorerfahrung. Diese Methode ist für alle wirkungsvoll anwendbar: · Menschen aller Altersgruppen · Menschen mit Bewegungseinschränkungen · Menschen mit Haltungsschäden · Menschen mit akuten Verspannungen · Menschen mit psychosomatischen Störungen · Menschen mit Bewegungsmangel · Menschen, die ihre Stimme gebrauchen (Sänger, Schauspieler, etc.) · Menschen mit Atemschwierigkeiten · Schwangere · Frauen, in der Rückbildungsphase nach der Geburt. Hier kommen Sie zu Fotos |